Ausstellung
In einer Welt voller unsichtbarer Toxizität – wie lernen wir, das Unsichtbare wahrzunehmen?
Diese Installation untersucht die Beziehung zwischen Organismen und kontaminierten Gewässern, indem sie deren Interaktion sichtbar macht.
Toxizität ist eine Frage der Perspektive. Je nach individueller Empfindlichkeit begegnet jeder Mensch seiner Umgebung auf unterschiedliche Weise. Was aus der Ferne harmlos erscheint, kann sich verändern, stören oder verwandeln, sobald man eine bestimmte Grenze überschreitet. Oft bleibt es unbemerkt, bis es uns erreicht, unser Handeln beeinflusst oder das verändert, was uns einst vertraut war.
Wie verändert das Wahrnehmen von Toxizität Ihre Beziehung zu dem, was Sie berühren, sich nähern oder meiden?
Prozess
Die Entwicklung von Interfacing Toxicity begann mit Erkundungen im Bereich der sensorischen Interaktion. Wir experimentierten mit verschiedenen Möglichkeiten, das Konzept der unsichtbaren Toxizität zu vermitteln, darunter Sehen, Riechen, Vibration und Licht. Vom ersten Materialprototypen bis zur Systemintegration verfolgten wir einen iterativen Ansatz. Zunächst wurden Prototypen der physischen Strukturen der Installation erstellt, wobei Container manuell geformt und Sensoren getestet wurden.
Die Kerninteraktion wurde dann durch haptische Feedback-Experimente verfeinert, um die Wasserschwingungen zu steuern. Schliesslich haben wir eine Tracking-Technologie integriert, um die Nähe der Besucher:innen zu erfassen und sicherzustellen, dass die Installation dynamisch reagiert, wenn sich Besucher:innen dem Wasser nähern.
Studierende
Kerber Franziska, Gaëtan Merminod, Dominik Näf
Mentor:innen
Lukas Franciszkiewicz, Rasa Weber