SenseSpace ist eine verteilte, interaktive Medienkunstumgebung, die dazu dient, menschliche Interaktionen zu erfassen, zu verfolgen und zu transformieren. Die Anwesenheit und Bewegungen der Besucher:innen werden erfasst und in ein gemeinsames Raumerlebnis übersetzt, wodurch eine sich entwickelnde Choreografie entsteht, in der Technologie und Wahrnehmung verschmelzen.
Für
ZHdK Zürcher Hochschule der Künste
Arbeiten
Hardware
Software
Interaktion
Robotik
Materialien
Konzept
Ein Wesensmerkmal von Intelligenz ist das Verstehen und Anpassen an die Umgebung. Indem wir Intelligenz einen Körper geben, ermöglichen wir ihr, ihre Umgebung über den SenseSpace wahrzunehmen und darauf zu reagieren.
Während der Interaktionen betreten Menschen und diese verkörperte Intelligenz einen gemeinsamen sozialen Raum, in dem jeder auf die Fremdartigkeit des anderen trifft.
Durch schrittweises Erkunden vertieft sich Neugierde zu Verständnis und schliesslich Vertrauen.
Erst wenn Vertrauen aufgebaut ist, erlaubt uns die Intelligenz, in ihren Bereich einzutreten und ihre zerbrechliche Form zu beobachten.
Prozess
Das Ziel war es, digitale Daten mit greifbarem, materiellem Feedback zu verknüpfen. Die ursprünglich geplante Flüssigmetallantriebstechnik wurde durch Ferrofluid ersetzt, das mit Magneten und einem magnetischen Roboterarm gesteuert wird. Ein Sprachmodell und Sounddesign wurden für das Storytelling und die immersive Erzählung integriert.